Immobilienbewertung: Haus, Wohnung, Grundstück mit www.immobilienpreise24.de bewerten

Immobilienbewertung  leicht  gemacht.

 

Wert von Haus, Wohnung oder Gewerbeimmobilie bewerten mit

www.immobilienpreise24.de nur 39,– €

 

·  Standortgenaue und individuelle Bewertung von Immobilien

·  Die Bewertung ist nach wenigen Minuten zum Download verfügbar

·  Wertermittlung / Bewertung auch nach Erstellung noch veränderbar

·  Kostenloser Telefonsupport zum Festnetztarif

·  Umfangreiche Informationen zum Thema Immobilien bewerten

·  Geld-zurück-Garantie und Preisgarantie

Weitere Informationen unter:

 

www.immobilienpreise24.de

deutsche Wohnimmobilien mit sinkenden Preisen nach Studie IMX in 2010

Der Trend zu rückläufigen Preisen in allen Segmenten des Wohnimmobilienmarktes, setzt sich nach Aussage des IMX Immobilienindex für September 2010 auch in diesem Monat fort.

Bei Häusern befinden sich die Angebotspreise für Neubau und Bestand sogar bereits unter Vorjahresniveau. Lediglich Neubau- und Bestandswohnungen halten sich bis jetzt deutschlandweit noch leicht über den Preisen des Vorjahres. Das momentan sehr günstige Zinsniveau hat sich offenbar noch nicht nachhaltig auf die Immobilienpreise ausgewirkt.

Kurzfristig ist eine Wende nicht in Sicht. Laut Immoscout werden sich zum Ende des dritten Quartals die Preise bestenfalls stabilisieren und eventuell zum Jahresende hin ändern. Wie stark die Preissteigerungen ausfallen werden, sei jedoch schwierig zu sagen. Eine Trendwende, weg von rückläufigen Preisen und hin zu Preissteigerungen, speziell bei Neubauwohnungen und in guten Lagen, sei jedoch zu erwarten.

“Interessant wird es sein zu beobachten, wie weit sich das momentan sehr günstige Zinsniveau auf den Immobilienkaufmarkt auswirken wird”, so Michael Kiefer, Leiter Immobilienbewertung bei Immoscout.

Wohnhäuser/Neubau

Bei neugebauten Wohnhäusern setzt sich der Abwärtstrend dervergangenen Monate weiter fort. Das Preisniveau liegt erstmals unter dem des Vorjahres. Im kommenden Monat wird sich der Trend laut Immoscout porgnose weiter fortsetzen, bestenfalls leicht abschwächen. Mit einer Erholung wird erst im letzten Quartal 2010 gerechnet.

Wohnhäuser/Bestand

Der rückläufige Trend bei Bestandshäusern hält weiter an. Wie im Vormonat geben die Preise nach. Der leicht rückläufige Trend wird sich kurzfristig weiter fortsetzen. Eine Stabilisierung ist bestenfalls gegen Ende des Jahres zu erwarten.

Wohnungen/Neubau

Der deutlich rückläufige Trend im zweiten Quartal verlangsamt sich indiesem Monat leicht. Bei Neubauwohnungen prognostiziert Immoscout zum Ende des Jahres eine leichte Preissteigerung. Kurzfristig müsse jedoch mit einer Verlangsamung des Abwärtstrends,bestenfalls mit einer Stabilisierung gerechnet werden.

Wohnungen/Bestand

Die bis Mitte des Jahres noch stabilen Preise für Bestandswohnungen geben zum zweiten Mal in Folge in diesem Monat deutlich nach. Noch halten sich die Preise leicht über Vorjahresniveau.

Kurzfristig müsse bei leichtem Rückgang weiterhin damit gerechnet werden, dass die Preise für Bestandswohnungen das Vorjahresniveau leicht unterschreiten werden. Zum Jahresende könne eine Stabilisierung und möglicherweise eine leichte Preissteigerung einsetzen.

Wohnungsmarkt: Mieten steigen in Städten um 2,3 %, in Landkreisen um 0,8 %

Die Angebotsmieten in kreisfreien Städte stiegen im zweiten Quartal um 2,3 %, in Landkreise dagegen nur um 0,8 %. Im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterten sie damit in den Städten um 5,7 %, in Landkreisen immerhin um 1,8 %. Diesem Anstieg folgten empirica zufolge auch die Kaufpreise, die in Westdeutschland um 1,9 % und in Ostdeutschland um 2,8 % stiegen. Spitzenreiter im Mietranking ist weiterhin München (12,35 Euro/m²), gefolgt von Frankfurt (11,59 Euro/m²). Hamburg überholt mit Mieten von 11,03 Euro/m² Heidelberg (10,69 Euro/m²) und landet so erstmals unter den  Top-3-Städten. Auch im Kaufpreisranking führt München mit 3.427 Euro/m² (+ 2,3 %), gefolgt von Hamburg (2.919 Euro/m²) und Baden-Baden (2.847 Euro/m²). Düsseldorf landet - nach zwei Quartalen auf Platz 11 - mit Kaufpreisen von 2.553 Euro/m² wieder unter den Top 10-Städten.  /Thomas Dally

www.immobilienpreise24.de

www.immobilienpreise24.de

Immobilien bewerten         nur 39,- Euro

www.immobilienpreise24.de

 

Wie viel ist mein Haus, Wohnung oder Gewerbeimmobilie aktuell wert?

Diese Frage stellen sich viele Haus- und Wohnungsbesitzer, wenn eine Immobilie verkauft, beliehen oder bilanziert werden soll. Mit unserer Immobilienwertermittlung ist es möglich, den Verkaufspreis der Gebäude am Markt zu ermitteln und diesen dann entsprechend bei Verkaufsverhandlungen oder bei Kreditaufnahmen anzusetzen. Auch Makler haben mit einer qualifizierten Marktwertermittlung die Möglichkeit, Objekte besser zu platzieren und so ihre Verkaufschancen zu erhöhen.
Immobilienpreise24.de erstellt Ihnen Ihre individuelle Immobilienwertermittlung zum Preis von nur 39 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Unser übersichtliches und leicht zu bedienendes Programm zur Objekt-Wertermittlung ermöglicht Ihnen, in nur wenigen Minuten den individuellen Immobilienwert Ihres Hauses, Gewerbeimmobilie oder Ihrer Eigentumswohnung zu ermitteln. Im Anschluss daran sind eine kostenlose Nachbearbeitung ihrer Wertermittlung sowie die Neuberechnung des Immobilienwertes selbstverständlich möglich.


Die Immobilienbewertung online

Unsere Programme zur Wertermittlung sind einfach und übersichtlich aufgebaut. So können Sie in kurzer Zeit Ihren Immobilienwert online berechnen und sogar nachträgliche Änderungen am Immobilienbewertung vornehmen. Auch dann, wenn Sie bisher noch kein Gebäude bewertet haben, ist die Immobilienbewertung ohne Probleme möglich, denn unser Programm leitet Sie Schritt für Schritt zu Ihrem individuellen Wert Ihrer Immobilie. Bereits nach rund 20 Minuten steht Ihnen dann eine professionelle Wertermittlung, die natürlich auf Basis des Standortes Ihrer Immobilie erstellt wurde, zum Download zur Verfügung. Sollten doch einmal Probleme mit unserer Wohnung Software auftreten, steht Ihnen unser Support am Telefon zum Festnetztarif zur Verfügung, alternativ können Sie auch unseren kostenlosen eMail-Support in Anspruch nehmen.

Unsere Leistungen für Sie

Unsere Immobilien-Wertermittlung ist individuell auf Ihr Objekt zugeschnitten. Wir nutzen dafür die Grundlagen der aktuellen Wertermittlungsrichtlinien und der Wertermittlungsverordnung, um Ihnen professionelle Unterlagen an die Hand zu geben, die den Wert Ihres Hauses widerspiegeln. Sollte Ihnen unsere standardisierte Ermittlung nicht ausreichen, kommen unsere Fachleute auch gern zu Ihnen, um eine Ortsbesichtigung direkt vor Ort durchzuführen und danach die Immobilienbewertung Ihres Hauses zu erstellen. Wir bieten Ihnen diese professionelle Marktwertermittlung zum Preis von nur 379 Euro inklusive Mehrwertsteuer.


Starten Sie jetzt Ihre Immobilienwertberechnung!

Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit und führen Sie eine Immobilienwertermittlung bei uns durch. Nach Eingabe Ihrer Postleitzahl sowie der Straße (ohne Hausnummer) können Sie die Bewertung starten. Unsere Geld-Zurück-Garantie sowie unsere Preisgarantie ermöglichen Ihnen zudem eine Wertermittlung ganz ohne Risiko!

 

www.immobilienpreise24.de

Immobilienumsatz bundesweit deutlich gestiegen.

Der Immobilienumsatz in Deutschland ist im 1. Halbjahr 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. Das hat der Immobilienverband IVD anhand des Grundsteueraufkommens errechnet.

Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland private und gewerbliche Immobilien im Gesamtwert von über 69,46 Milliarden Euro umgesetzt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres (63,90 Milliarden Euro) entspricht das einem Anstieg von 8,7 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Hochrechnung des Immobilienverbands IVD auf Basis des vom Bundesministerium für Finanzen (BMF) erhobenen Grunderwerbsteueraufkommens.

Vom aktuellen Umsatzvolumen im ersten Halbjahr in Höhe von 69,46 Milliarden Euro entfielen 63,50 Milliarden Euro (+9,79 Prozent) auf die westdeutschen Bundesländer einschließlich Berlin und 5,96 Milliarden Euro auf die ostdeutschen Bundesländer. Die neuen Bundesländer verzeichneten damit einen Rückgang des Transaktionsvolumens um 1,7 Prozent.

In den einzelnen Bundesländern sind zum Teil hohe Umsatzzuwächse zu verzeichnen. Spitzenreiter ist Thüringen, wo die Umsätze um mehr als 16 Prozent anstiegen, gefolgt vom Saarland (+16,24 Prozent) und Bayern (+15,92 Prozent). Zweistellige Umsatzzuwächse sind auch in Berlin (+13,71 Prozent), Niedersachsen (+10,84 Prozent) und Baden-Württemberg (+10,10 Prozent) zu verzeichnen. Hamburg ist mit 7,37 Prozent das einzige westdeutsche Bundesland, das Einbußen beim Umsatz hinnehmen musste. Der mit Abstand höchste prozentuale Umsatzrückgang ist in Sachsen-Anhalt mit fast 21 Prozent festzustellen.

Umsatzstärkstes Bundesland ist Nordrhein-Westfalen mit 14,13 Milliarden Euro, gefolgt von Bayern (14,02 Milliarden Euro) und Baden-Württemberg (10,38 Milliarden Euro). Hessen liegt mit 5,39 Milliarden Euro wie in den Vorjahren auf Platz vier. Niedersachsen und Berlin folgen mit 5,13 bzw. 3,52 Milliarden Euro. Hamburg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein liegen zwischen 2,6 und 2,7 Milliarden Euro. Mit Ausnahme von Sachsen (2,06 Milliarden Euro) und Brandenburg (1,39 Milliarden Euro), liegt der Immobilienumsatz der neuen Bundesländer unter einer Milliarde Euro.

Der IVD führt die gestiegenen Umsätze auf niedrige Zinsen und die Sorge vor Inflation zurück. Das gestiegene Interesse werde sich auch wieder auf die Preise niederschlagen.

Studie: Wohnungsneubau weiter im Abwärtstrend

Der Negativtrend im deutschen Wohnungsneubau wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Münchner BauMarktforschung im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM). Bereits 2008 sei mit lediglich 148.000 genehmigten Wohnungen ein extremer Tiefwert erreicht worden. In diesem Jahr sei ein weiteres Absinken um 9 % auf 135.000 Wohnungen möglich, so die Prognose. Im Februar 2009 seien im deutschen Ein- und Zweifamilienhausbereich 16 % weniger Wohnungen als im Vorjahreszeitraum genehmigt worden, bei den Mehrfamilienhäusern lag der Rückgang bei 17 %. Die DGfM fordert von der Bundesregierung die Auflage einer Umweltzulage zur Förderung von nachhaltigem Wohnungsbau. Ansonsten sei beim Wohnungsbau bereits in den kommenden Monaten mit einem Verlust von über 100.000 Arbeitsplätzen zu rechnen, so DGfM-Geschäftsführer Ronald Rast.

Immobilienmarkt - Investmentmarkt München – April 2009

Der Investmentmarkt München startete, wie erwartet, verhalten ins Jahr 2009. Knapp 200 Mio. € investierten Anleger in Münchener Gewerbeimmobilien. Damit fällt das Transaktionsvolumen um ca. 70 Prozent geringer aus als im 1. Quartal des Vorjahres. Allerdings fanden damals mit dem Verkauf des Einkaufszentrum MIRA Nordheide und den Karstadtimmobilien zwei Großtransaktionen mit nahezu 400 Mio. € Volumen statt, die es in diesem Jahr (noch) nicht zu verzeichnen gab.

Größter Abschluss 2009 war der Verkauf des 2008 fertig gestellten und ca. 27.400 m² großen Büroobjektes „Atmos“ im nahe der Innenstadt gelegenen Arnulfpark für gut 100 Mio. € an einen offenen Immobilienfonds der Union Investment Real Estate. Die meisten weiteren Deals, so auch der Verkauf eines Geschäftshauses in der Sonnenstraße an AEW Europe, bewegten sich im Bereich zwischen 10 und 25 Mio. €.

Von Seiten der zumeist mit viel Eigenkapital ausgestatteten Investoren wurden im 1. Quartal zentrale Lagen deutlich bevorzugt. Die dort erzielten Renditen bewegten sich überwiegend in einem Korridor zwischen 5,5 und 6,0 Prozent. Nur gut ein Fünftel des Transaktionsvolumens wurde außerhalb der Zentrumslagen erzielt.

Für die kommenden Monate erwarten wir einen erhöhten Immobilienanlagebedarf seitens der offenen und geschlossenen Immobilienfonds. Außerdem sind bei einigen großen Versicherungen zum Teil deutliche Erhöhungen der Immobilienquote ebenso erkennbar wie der weitere Anlagebedarf bei den Pensionskassen. Nachgefragt werden von diesen Investoren, ebenso wie von Seiten der Privatinvestoren, vor allem Core-Produkte in etablierten Wirtschaftsstandorten und Lagen. Dies dokumentieren die Transaktionen im 1. Quartal sowie die aktuellen Kaufgesuche, die sich in Ihren Anforderungen (Vollvermietung, zentrale Lage, gute Mieterbonität, lange Mietvertragslaufzeiten o.ä.) stark ähneln. Allerdings ist das Angebot im entsprechenden Marktsegment derzeit sehr überschaubar, weshalb wir hier von vergleichsweise stabilen Renditen und Preisstabilität ausgehen. Insgesamt ist das Marktgeschehen nach wie vor von einer eher abwartenden Haltung auf Investorenseite geprägt, wenngleich seit wenigen Wochen eine Zunahme der Aktivitäten festzustellen ist.

Opportunistische Anleger erwarten derzeit, risikobehaftete Objekte mit Preisabschlägen erwerben zu können, die häufig weit entfernt von den Erwartungshaltungen der Verkäufer liegen. Für derartige Objekte sind daher aktuell kaum nennenswerte Umsätze zu verzeichnen. Das Angebot in diesem Marktsegment ist momentan sehr hoch. Nach unseren Beobachtungen haben Notverkäufe auf dem Münchener Investmentmarkt keine stattgefunden.

Nach einigen Monaten des Abwartens seitens der Investoren zeichnete sich im Laufe des Monats März eine Intensivierung bei konkreten Verhandlungen ab. Daraus resultierend erwarten wir ab Mitte des Jahres, unterstützt von der wieder zunehmenden Finanzierungsbereitschaft seitens der Banken, eine wieder erhöhte Anzahl von Transaktionen.

Bauwirtschaft: Baupreise für Wohngebäude steigen im Februar um 2 %

Die Baupreise für neu gebaute Wohngebäude waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland im Februar gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 2,0 % höher. Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen um 2,1 %, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 2,0 %. Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreise für Bürogebäude um 2,2 % und für gewerbliche Betriebsgebäude um 2,9 %.

Hamburger Gewerbeimmobilien: Büromarkt behauptet sich in der Krise besser als erwartet

Die Auswirkungen der Finanzkrise sind überall spürbar. Auch der Hamburger Büromarkt bleibt davon nicht verschont. Im Gegensatz zu vielen Prognosen fällt der Büroflächenumsatz im ersten Quartal 2009 mit ca. 68.000 m² jedoch besser aus als erwartet. „Insgesamt ist zu konstatieren, dass sich das Vermietungsgeschäft der Hansestadt in einem deutlich schwieriger gewordenen Umfeld behauptet hat. Vergleiche mit Vorjahresergebnissen sind deshalb eher hinderlich, da sie die unterschiedlichen Marktbedingungen zu wenig berücksichtigen und so unweigerlich zu einer zu negativen Betrachtungsweise führen“, sagt Angermann Global Property Alliance Geschäftsführer Sami Steinbach.
Ein wesentlicher Stabilitätsfaktor war einmal mehr die Heterogenität des Hamburger Marktes, mit einem breit aufgestellten Mittelstand und einer Vielzahl von Branchen. Solide zeigten sich die 1-A Lagen. Die City bleibt auf Platz 1 mit über 11.000 m². „In diesem Teilmarkt bewegen sich die Mieten weitestgehend unabhängig von Boom- oder Krisenzeiten. So konnten in begehrten Innenstadtlagen wie am Neuen Wall oder in der ABC-Straße durchaus Top-Mieten von über 20 €/m² realisiert werden“, erklärt Steinbach. Der bereits Ende 2008 erkennbare Wandel vom Vermietermarkt zum Mietermarkt zeichnet sich nach dem ersten Quartal immer deutlicher ab. Entsprechend sind Incentives wieder ein Thema. Nachdem diese in den letzten Jahren nur spärlich gewährt wurden, sind für Mieter hier größere Einsparpotentiale vorhanden.
Großvermietungen über 5.000 m² sind bisher im ersten Quartal nicht realisiert worden. Der Top-Deal ist die Anmietung der Universität Hamburg an der Alsterterrasse mit 4.900 m². Damit nimmt die Alsterlage Platz 3 hinter der City Süd ein.
Ein Blick in die Zukunft gestaltet sich schwierig: „Da die Entwicklung der Krise noch nicht absehbar ist, lässt sich bezüglich des weiteren Jahresverlaufs keine seriöse Aussage treffen. Ein realistischer Optimismus ist jedoch ein gutes Rüstzeug, um das Beste aus den gegebenen Marktbedingungen zu machen“, so Steinbach.

Wohnraummietrecht: Modernisierungsmaßnahmen aufgrund behördlicher Anordnung

Nach § 554 BGB hat der Wohnungsmieter Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in seiner Wohnung zu dulden. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine ordnungsgemäße Ankündigung der Arbeiten durch den Vermieter, die spätestens 3 Monate vor Beginn der Arbeiten erfolgen muss.
Fordert allerdings eine Behörde den Vermieter zur Durchführung von bestimmten Arbeiten auf, ist der Mieter ausschließlich nach Treu und Glauben zur Duldung verpflichtet. Daher muss auch die Ankündigung des Vermieters nicht den strengen Anforderungen des § 554 BGB genügen, so der BGH. Im entschiedenen Fall hatte die zuständige Behörde den Vermieter zum Einbau einer neuen Heizungsanlage aufgefordert und letztlich bei Nichtbefolgung einen Bußgeldbescheid angedroht. Der Vermieter hatte die Arbeiten mehrfach angekündigt und um Terminvereinbarung gebeten. Der Mieter verwehrte jedoch den Zutritt. Der BGH stellt klar, dass der Mieter verpflichtet sei, an einer zeitnahen Durchführung mitzuwirken. Vorliegend hatte der Vermieter alles ihm mögliche getan, weshalb der Mieter zur Duldung verpflichtet sei.
Praxistipp
In den Fällen, in denen die Ordnungsbehörde die Durchführung bestimmter Arbeiten fordert, sollte daher abgestuft vorgegangen werden. Nach erfolgter Ankündigung einer Maßnahme sollte dem Mieter noch die Möglichkeit gegeben werden, selbst Termine vorzuschlagen. Die Maßnahme sollte dabei möglichst konkret ihrer Art, Dauer und ihrem Umfang nach dargestellt werden. Wichtig ist es auch, den Mieter auf die behördliche Anordnung und die daraus resultierende Dringlichkeit hinzuweisen. Vorsorglich sollte auch ein Hinweis auf das vorliegende Urteil des BGH in die Ankündigung mit aufgenommen werden, um zu vermeiden, dass der Mieter sich irrtümlich auf das Ankündigungserfordernis aus § 554 BGB beruft. Zu beachten ist allerdings, dass der Senat das Ankündigungserfordernis in erster Linie in Bezug auf die 3-Monatsfrist abgeschwächt hat. Im Übrigen ist dringend zu empfehlen, die Maßnahme so konkret wie möglich (auch unter Beifügung von Bauzeichnungen etc.) anzukündigen.

Autor: Broder Bösenberg -
Fundstelle: BGH, Urteil vom 04. März 2009, VIII ZR 110/08